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FAO-Fleischpreisindex im Dezember gesunken

Die Preise gingen in allen Fleischkategorien zurück, wobei die Rind- und Geflügelfleischnotierungen am stärksten fielen.

FAO-Fleischpreisindex. Quelle: FAO

FAO-Fleischpreisindex. Quelle: FAO

12 Februar 2026
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Der FAO-Fleischpreisindex lag im Dezember bei durchschnittlich 123,6 Punkten, d. h. 1,7 Punkte (1,3 %) unter dem revidierten Wert vom November, jedoch immer noch 4,1 Punkte (3,4 %) über dem Vorjahreswert. Die Preise gingen in allen Fleischkategorien zurück, wobei die Rind- und Geflügelfleischnotierungen am stärksten fielen.

Die niedrigeren Weltmarktpreise für Rindfleisch spiegelten die schwächeren Notierungen in Australien wider, wo die saisonal bedingte Trockenheit zu einem Abbau der Bestände führte. Dies erhöhte das Angebot an Schlachtrindern und setzte die Preise unter Druck. Die internationalen Geflügelfleischnotierungen gingen zurück, da das umfangreiche Exportangebot die weltweite Importnachfrage überstieg.

Die Preise für Schaffleisch gaben trotz weiterhin robuster weltweiter Importnachfrage leicht nach, da ein größeres saisonales Angebot auf den Markt kam.

Die Schweinefleischpreise gingen ebenfalls leicht zurück, bedingt durch schwächere Notierungen in der Europäischen Union bei gedämpfter globaler Nachfrage.

FAO-Preisindex für Schweinefleisch. Quelle: FAO

FAO-Preisindex für Schweinefleisch. Quelle: FAO

Über das Gesamtjahr 2025 lag der FAO-Fleischpreisindex im Durchschnitt bei 123,2 Punkten und damit um 6,0 Punkte (5,1 %) über dem Niveau von 2024, gestützt durch die starke weltweite Importnachfrage sowie eine verstärkte Marktunsicherheit im Zusammenhang mit Tierseuchen und geopolitischen Spannungen. Die Weltmarktpreise für Rind- und Schaffleisch lagen deutlich über dem Vorjahresniveau, was auf eine robuste Importnachfrage und begrenzte Exportverfügbarkeiten zurückzuführen ist. Im Gegensatz dazu sanken die Schweinefleischpreise aufgrund der schwächeren weltweiten Importnachfrage, während die Geflügelfleischpreise aufgrund des reichlichen Angebots leicht nachgaben.

9. Januar 2026/ FAO.
https://www.fao.org

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